Binflash herunterladen
Als erstes mußt Du eine zu Deinem Betriebssystem passende Binflash Version herunterladen, die zu Deinem Betriebssystem paßt. Derzeit gibt es GUI Versionen für Windows 32 Bit und 64 Bit. Du solltest sicherstellen, daß Du immer die aktuellste Version benutzt, da dort schwere Fehler behoben sein können.
Dateien entpacken
Die heruntergeladene Datei ist komprimiert, deswegen muß sie vor dem Start mit einm ZIP-Programm entpackt werden.
Binflash starten
Die ausführbare Datei wird per Doppelklick gestartet. Das Hauptfenster von Binflash sollte umgehend angezeigt werden.

Falls Du weniger Details sehen willst, kannst Du über die Details Schaltfläche eine kompaktere Anzeige auswählen.

Falls Du, während Binflash läuft, ein Laufwerk entfernst oder hinzufügst, solltest Du, zum Aktualisieren der Laufwerks-Liste, auf den Scan Knopf drücken. Falls Du mehr als einen NEC DVD-Brenner hast, solltest Du jetzt Dein Laufwerk aus der Liste auswählen.
Alte Firmware sichern
Vor der Installation einer neuen Firmware auf Deinem Laufwerk, solltest Du einen Backup der alten Firmware machen, indem Du auf Dump klickst. Im folgenden Fenster hast Du die Möglichkeit, die Firmware zu speichern.

Nach der Bestätigung mußt Du einige Sekunden bis zum Ende der Sicherung warten. Der Fortschritt wird durch den Balken am unteren Ende des Fensters angezeigt.
Neue Firmware flashen
Jetzt da Du hoffentlich Deine alte Firmware gesichert hast, ist es an der Zeit eine neue Firmware zu flashen. Nachdem Du auf den Flash-Knopf drückst, kannst Du die Firmware-Datei auswählen, die Du flashen möchtest. Binflash akzeptiert sowohl binäre Firmwares (daher der Programmname) als auch die meisten ausführbaren Programme, die Flasher und Firmware kombinieren. Binflash unterstützt allerdings keine komprimierten Firmwares. Falls Du eine Firmware als RAR oder ZIP Archiv heruntergeladen hast, mußt Du diese Dateien vor der Benutzung entpacken. Jetzt sollte ein Bestätigungsfenster Details über die neue Firmware anzeigen und nachfragen, ob dies wirklich die gewünschte Firmware ist.

Nach der Bestätigung dieses Dialogfensters, mußt Du einige Sekunden auf die Beendigung des Flash-Vorgangs warten. Der Fortschritt wird hierbei über einen Balken am unteren Fensterrand angezeigt. Sobald die Prozedur beendet ist, wirst Du aufgefordert den PC zu booten

Normalerweise sollte ein Reboot nicht notwendig sein, er kann aber im Problemfall helfen.
Fehlersuche
Falls irgendwas nicht funktioniert und Du keine Ursache erkennen kannst, prüfe bitte zuerst, ob Du bereits die aktuellste Binflash Version verwendest. Die Version wird in der Titelleiste des Hauptfensters angezeigt.
Diverse externe USB oder Firewire Gehäuse unterstüzen nicht die Weiterleitung aller für das Flashen benötigten Kommandos an das Laufwerk. Die einzige Lösung für dieses Problem besteht darin, daß Laufwerk aus dem Gehäuse zu nehmen und direkt an einen IDE-Kanal anzuschließen. Leider gibt es keine zuverlässige Methode, vorab festzustellen ob das Gehäuse die entsprechenden Befehle unterstützt.
Das Sichern und das Flashen der Firmware können auch aufgrund von nicht ausreichenden Berechtigungen fehlschlagen. Falls Du keine administrativen Berechtigungen hast, versuche bitte Dich mit einem Administrator-Benutzer anzumelden.
Weiterhin kann der Flash-Vorgang auch durch Chipsatz-spezifische IDE-Treiber fehlschlagen. Diverse Berichte nennen hier die nForce Treiber von nVidia als Fehlerursache. Weder Binflash noch die offiziellen Flash-Programme von NEC funktionieren dann. Versuche stattdessen, diese Treiber durch die mit Windows ausgelieferten Microsoft-Treiber zu ersetzen.
Einige Dual-Athlon Motherboards funktionieren ebenfalls nicht mit den Windows-Versionen von Binflash. Die genaue Ursache hierfür ist nicht bekannt, als Ausweichmöglichkeit können die Binflash-Versionen für DOS oder Linux verwendet werden.
Bei Optiarc Brennern kann die Fehlermeldung "Error submitting checksum" auftreten, wenn das Laufwerk im UDMA4 Modus angesprochen wird. In diesem Fall bitte auf PIO-Modus umschalten
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